Axolotl

Axolotl (Ambystoma mexicanum)

Systematik

Klasse:
Amphibien/Lurche (Amphibia)
Unterklasse: Lissamphibia
Ordnung: Schwanzlurche (Caudata)
Überfamilie: Salamanderverwandte
(Salamandroidea)
Familie: Querzahnmolche (Ambystomatidae)
Gattung: Eigentliche Querzahnmolche (Ambystoma mexikanum)
Art: Axolotl

Besondere Fähigkeiten des Axolotl

Der Axolotl verfügt über eine erstaunliche Fähigkeit. Er kann Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns vollständig regenerieren. Die Regenerate sind keine Verkrüppelungen, sondern vollständig und funktionstüchtig. Diese Fähigkeit lässt allerdings mit zunehmendem Alter nach.

Ernährung in der Natur

Die wildlebenden Axolotl ernähren sich von Krebstieren, im Wasser wohnenden Wirbellosen, Fischen und von Laich sowie Jungtieren von Lurchen. Auch der Nachwuchs eigener Artgenossen steht auf ihrem Speiseplan. Ihr breites großes Maul befähigt sie dabei, ziemlich große Beutetiere zu fangen und zu verschlingen.

Artenschutz

Die Entnahme aus ihren Heimatseen ist inzwischen streng verboten. Da sie nur in einem Seengebiet leben, welches aufgrund des Wachstums von Mexiko-Stadt sehr intensiv verschmutzt wird, ist der Axolotl in freier Natur äußerst bedroht. Auch die Trockenlegung von Seen und Feuchtgebieten und der Staudammbau machen dem Axolotlbestand zu schaffen. Das Tier ist zwar streng geschützt, der Wildbestand jedoch stark vom Aussterben bedroht.

Der Axolotl wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts von den mittelamerikanischen Ureinwohnern gefischt und als Delikatesse angesehen. Die Azteken sahen in ihm ein heiliges Tier, und trotz dessen war er bei Festessen ein häufiger Leckerbissen.

Literatur:

Joachim Wistuba: Axolotl

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