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Dienstag, 16. April 2013

Die Hintergründe heller Urwild-Axolotl

Wir bekamen reinerbige Wildlinge, die noch nie mit einem anderen Farbschlag zusammen saßen. Leider kamen sie subadult in sehr schlechtem Zustand hier an, ein Tier haben wir trotz Behandlung verloren. 

Übrig blieben 2 Mädels und ein Kerl, wobei man einem der Weibchen die üblen Ausgangsbedingungen noch immer ansehen kann. Das "gesunde" Mädel macht mit dem Wildlingsmann auch auch zu 100% Wildlinge.

Diese beiden sind aber das interessantere Paar:


In jedem Gelege der Beiden sahen die Larven so aus:

(Danke an Mario Riedling für das tolle Foto :kiss: )

Es sind konstant immer etwa 25% der hellen Larven, welche sich weder in der Größe noch im Wachstum von ihren dunklen Geschwistern unterscheiden.

Mit 10 cm sehen die Tiere so aus:


Da uns das ziemlich spanisch spannend erschien, musste ein weiteres Becken her - eigentlich drei, aber dazu kommen wir später ;) 

Also bezogen 6 der hellen Tiere ein Becken:
    

Erfreulicherweise haben wir tatsächlich beide Geschlechter :D 
    

 

Um irgendwie herauszufinden, was er mit diesen Tieren auf sich hat, haben wir uns Folgendes überlegt: Wir brauchen ein Becken für die hellen Tiere, das haben wir ja schon gezeigt. Aber wir schreiben ja von drei Becken :whistling: 

In einem Becken sitzen die dunklen Geschwistertiere,


in einem Anderen 2 dunkle Mädels und 2 helle Kerle.


In beiden Becken gab es noch keinen Nachwuchs.

Unsere Wohnzimmerbecken-Lotl wurden kurzfristig ausquartiert, um Platz zu schaffen für ein helles Männchen mit meinen 2 "alten" Keksweibchen 

(Vorne "altes" Weibchen, hinten "neues" Männchen)

Einzig ein kleines Wildlingsweibchen blieb in Ermangelung eines geeigneten anderen Platzes drin. Und was macht dieses elende Männchen? Genau, er schiebt ausgerechnet sie in der Gegend rum :wacko: . Ergebnis waren alles Wildlinge, aber irgendwas ist ja immer. Ok, das Wildingsmädchen muss umziehen.

Die einzig interessante Eierei fand bislang also im Becken der Hellen statt.


Die Eier sind nicht weiß wie bei Albinos, eher leicht beige/pastellfarben. Optisch sind sie nicht von den Eiern der alten Keksmädels zu unterscheiden.

(Nur zum Vergleich sind hier die dunklen Eier der Großeltern dabei, die zeitgleich gelaicht haben)

Und nun das Ergebnis der Eierei:
Die Larven entwickeln sich optisch ausnahmslos alle gleich


Grüße aus dem Ei ^^ 


Ganz frisch geschlüpft und gleich mächtig Appetit auf die frisch geschlüpften Artemia-Nauplien


Alle Larven sehen so aus, keine Wildlinge, Weißlinge oder Albinos.